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31_Schiefergrube Rotenberg

Oberdevonische sog. Hemberg-Schichten aus rot-violetten Tonschiefern (Fosley - (Fuchs)felsen) im Wechsel mit grau-grünen Schiefern bilden den „Rotenberg”.

Am Rotenberg besaß das Kloster Bredelar im Jahre 1744  eine Schiefergrube.

Nach der Auflösung des Klosters war die Schiefergrube im Besitz des Schultheiß Wilhelm Knaup, der als Zechenvorsteher fungierte.

1819 legte man eine Rösche (Wassergraben) an, um das störende Wasser abzuleiten. Es waren 2 Mann beschäftigt und 13 Fuder Schiefer wurden in diesem Jahr gefördert.

1821 wurde ein Stollen angelegt.

1823 waren 3 Hauer beschäftigt, die in einem Stollen und einem Tagebaubetrieb arbeiteten.

1824 wurden nur 8 Fuder gefördert.

Nach dem Tode ihres Mannes hatte Frau Kaup nicht die Mittel, die Grube fortzuführen. Weitere Berichte über den Betrieb gibt es nicht.